08.09.-22.09.18
  • Aufbruch nach Südfrankreich

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    08.09.18 - Nun geht es los nach Süd-Frankreich. Nach der ersten Rast in Woippy stellten wir fest, dass wir die Frischmilch zu Hause vergessen hatten. Nun ja, kein Problem, so dachten wir und steuerten einen der grossen Supermärkte an. Doch weit gefehlt. Wir schlichen durch die Gänge und mussten feststellen, es gibt nur dieses haltbare Zeugs, das nur noch vom Aussehen her an Milch erinnert. Eine freundliche Kundin erklärte uns, dass in Frankreich kaum noch Frischmilch getrunken werde und es somit schwer wäre, welche im Supermarkt zu finden. Schwer zu glauben. Da tummeln sich jede Menge Kühe in der Landschaft und eine ganze Nation benutzt keine Frischmilch. Wir steuerten noch einen Lidl an, jedoch ohne Erfolg. Aber wir durften die unfreundlichste Mitarbeiterin kennen lernen, die mir jemals bei Lidl unter gekommen ist. Nach diesem Intermezzo geht es gemütlich über Landstrassen nach Plombières-les-Bains, wo wir unser Nachtlager aufschlagen.

  • Plombières-les-Bains nach Chille

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    09.09.18 - Zum Frühstück wurde der Toaster zum Aufbacken des Baguette ausprobiert. Klappte ganz gut. Bei der Rast in Chevigney-lès-Vercel gab es Toasties. Der Tee meines Mannes sah etwas seltsam aus mit dem Milch-Ersatz und ich war froh, meinen Kaffee schwarz zu trinken. Gestärkt sahen wir uns in Pontarlier und La Cluse-et-Mijoux, mit dem Château de Joux um. Von dort steuerten wir den Campingplatz in Chille an. Erstaunt waren wir über die Stellplatz-Preise. Dank ACSI-Karte war auch der Strom inklusive. Die Preise bewegten sich zwischen 13-17€, der teuerste in Antibes 20€. Hätte ich nicht erwartet.

  • Chille nach Saint-Martin-de Clelles

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    Nach dem Frühstück packten wir alles zusammen und weiter ging es nach Sault-Brenaz. Sah ganz hübsch aus, mit der alten Brücke über die Isère. Dann zogen uns die Rochers de la Craz in ihren Bann, an deren Fuss wir unsere Mittagspause machten. Weiter ging es über Voiron, wo wir die ersten richtig hohen Berge sahen, Voreppe und Sinard zum Campingplatz bei Saint-Martin-de-Clelles.

  • Saint-Martin-de-Clelles nach Niozelles

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    11.09.18 - Nach dem Aufbruch von Saint-Martin-de-Clelles fuhren wir weiter gen Süden durch die herrliche Berglandschaft. In der Nähe von Saint-Julien-en-Beauchêne zog uns La Rochette in den Bann. Die Buëch war dort ziemlich ausgetrocknet. Ein Koblenzer Motorradfahrer fuhr ans uns vorbei, guckte mal kurz zurück und winkte. Auf der Weiterfahrt nach Serres sahen wir ihn am Strassenrand stehen und wir winkten ihm zu. In Serres kam so langsam südliches Feeling auf. Endlich haben wir auch Frischmilch gefunden. Die Mittagspause verbrachten wir in brüllender Hitze in der Nähe von Mison. In Sisteron machten wir eine weitere Pause, bevor wir auf dem CP in Niozelles eincheckten.

  • Forcalcier & Lurs

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    12.09.18 - Da ich mir eine deftige Erkältung eingefangen hatte, beschlossen wir eine Fahr-Pause einzulegen und uns nur etwas im näheren Umkreis des CP um zu schauen. Wir fuhren nach Forcalcier, wo ich mich mit Aspirin versorgte und so konnte ich mich ohen Kopfschmerz dort ein wenig umsehen. Auf der Fahrt dort hin sah ich ein Bergdorf und dachte, dort könnte es auch schön sein. Ein Blick in google zeigte uns, dass es sich um Lurs handelte. Über einen sehr schmalen Weg fuhren wir bergauf, vorbei an Olivenbäumen, Kakteen und diversen anderen tropischen Pflanzen. Leider konnte man dort nicht anhalten. Lurs hatte den typischen Charakter eines französichen Bergdorfs und man hatte einen wunderbaren Blick ins Tal der Durance, die auch nicht viel Wasser führte.

  • Provence, Gorges du Verdon & Antibes

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    13.09.18 - Wir durften in der Provence noch einen Hauch von Lavendel erleben. In Moustiers-de-Sainte-Marie machten wir erst einmal Mittagspause, mit Gebäck von einer rustikalen Boulangerie am Wegesrand. Sehr lecker. Dann ging es weiter zum Gorges du Verdon. Erst einmal gab es den grandiosen Ausblick auf den Lac de Sainte-Croix. Fassungslos machte uns allerdings das Verhalten von einem Womo-Fahrer, der dermassen bescheuert sein Vehikel auf der engen und kurvigen Strasse abstellte, um einen Schnappschuss vom See zu machen. Der Verdon führte sehr wenig Wasser. Trotzdem konnte ich bei Rougon ein erfrischendes Fussbad nehmen. Bei einer Kaffeepause in Castellane zeichnete sich schon ab, dass es wohl bald Regen gibt und es in den Bergen in der Nacht etwas ungemütlich werden könnte. Wir beschlossen dann weiter nach Antibes zu fahren.

  • Antibes

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    14.09.18 - Auf vertrauten Pfaden... Antibes. Es hat sich vieles verändert in den letzten 40 Jahren. Der Hafen gleicht einem Rummelplatz mit seinem Riesenrad, welches Menschenleer seine Runden drehte. Die einzigen Läden, die ich in der Altstadt wieder erkannt habe, waren der Tabakladen und die Apotheke. Die Boulangerie, die das beste Baguette in Frankreich gebacken hat, ist nicht mehr da und auch der Laden mit den leckeren frischen Nudeln und Ravioli hat die Segel gestrichen. Ebenso sind der Knoblauch- und Delikatessenladen verschwunden. Sehr schade. Die Strände werden abends abgesperrt. Den Flair den Antibes in den 60er und 70er Jahren hatte, ist nicht mehr existent. Keine Freaks, keine Backpackers, nur konsumorientierte Touristen und ebensolche Läden. Ein Lichtblick war die Markthalle mit intensiven Düften und eine Freude für die Augen. Nach dem Stadtbummel dachten wir, statt selbst zu kochen, essen wir etwas Leckeres im Flunch, welches wir damals des öfteren aufgesucht hatten. Doch auch dort erwartete uns eine Enttäuschung. Statt wie damals wunderbare französische Speisen und ein ganz leckeres Cous-Cous, zu erschwinglichen Preisen, erwarteten uns dort Burger mit Pommes. Die wenigen Menschen in dem Schuppen liessen erahnen, dass es mit dem Laden bergab gegangen ist. Nunja, wir haben uns im Carrefour eine leckere Paella gekauft und gut war.

  • Juan-les-Pins & Cap d'Antibes

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    15.09.18 - Relax-Tag am Cap d'Antibes. Den Boule-Spielern in Juan-le-Pins zugeschaut und den Wellen des Meeres gelauscht.

  • Èze

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    16.09.18 - Ein Tag in Èze. Enge Gassen, zahlreiche Künstlerläden und Restaurants machen dieses malerische Bergdorf aus. Schöne Motive gab es zuhauf. Von Monaco haben wir nur den Tunnel durchfahren und sind direkt wieder abgehauen. Wir haben das Cap Ferrat umrundet, eine kleine Rast in Villefranche-sur-Mer gemacht. Auf Nizza hatten wir dann auch keinen Bock mehr. Am Hafen eine riesige Baustelle, Stau usw. war dann auch nicht so einladend.

  • Cannes, Théoule-sur-Mer, Roquebrune-sur-Argens

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    17.09.18 - Abschied von Antibes, erster Stop in Cannes, dort noch einmal die Füsse im Meer gebadet. Dann ging es weiter, die Küstenstrasse entlang mit einem Photostop bei Théoule-sur-Mer. Einen weiteren Stop machten wir bei den roten Felsen bei St. Raphaël, dort trafen wir auf ein Paar, dessen Autoscheibe eingeschlagen war und denen man Geld und Papiere daraus gestohlen hatte. Die taten mir richtig leid. In Frejus haben wir uns noch mit Lebensmitteln eingedeckt und in Roquebrune-sur-Argens haben wir entschieden, uns dort auf dem Campingplatz nieder zu lassen.

  • Ruhe-Tag

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    18.09.18 - Entspannung pur. Keinen Schritt gefahren. Ich bin endlich mal ins Meer gehüpft und am Abend haben wir uns verwöhnen lassen.

  • La Garde-Freinet, Tourves, Orgon & Chateaurenard

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    19.09.18 - Die Reise geht weiter. Bei St. Maxime ging es in die Berge. Enge Strassen und ausser ein paar Radfahrern nicht viel los dort. Bei La Garde-Freinet haben wir uns am üppigen Heidekraut erfreut. Bei Tourves nahmen wir unser Mittagessen ein und dann ging es weiter nach Châteaurenard, wo wir unser Lager für 2 Nächte aufschlugen.

  • Parc Naturel Régional des Alpilles

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    20.09.18 - Das war das absolute Highlight unserer Reise. Den Ort Le Baux haben wir ausgelassen, da wir diesen schon von früher kannten und noch zu viele Leute dort unterwegs waren. Hier ein paar Impressionen von der Peripherie. Der Knaller erwartete uns in den Carrières de Lumières, wo eine Lichtinstallation über Picasso und Flower-Power dar geboten wurde, untermalt mit Musik... ein Erlebnis sondergleichen. Die Bilder von dort zeige ich separat.

  • Picasso & die spanischen Meister

    141 Fotos

    Carrières de Lumières, Lichtprojektion Picasso & die spanischen Meister. Einfach nur "Wow"!

  • Flower-Power

    74 Fotos

    Carrières de Lumières, Lichtprojektion Flower-Power mit Musik dieser Zeit.